Archivjahr 2018

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Hier findet ihr

  • Texte von uns und anderen,
  • Veranstaltungen, die wir gemacht haben oder an denen wir beteiligt waren
  • Material, das uns zur Verfügung gestellt wurde und mehr.

 

Barabend im ASV

Samstag, 24.03.2017 · 21.00 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim

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Demonstration: Nein zum Krieg - Solidarität mit Afrin!

Samstag, 24.02.2018
ab 13.00 Uhr · Schloss · Bismarckstraße · Mannheim

Gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien

Wir protestieren gegen den brutalen Angriff der türkischen Armee auf das kurdische Gebiet Afrin. Der Kanton Afrin ist Teil der Demokratischen Föderation Nordsyrien (Rojava), die trotz des Bürgerkriegs seit 2013 stetig aufgebaut wird. Die Menschen in Rojava werden erneut durch das Elend des Kriegs bedroht.

Ebenso protestieren wir gegen den Einsatz deutscher Waffen, die an die türkische Armee geliefert werden. Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur und wie jetzt in Rojava werden Menschen einmal mehr durch deutsche Panzer zusammengeschossen.

Als hätten die Menschen in Rojava nichts Besseres zu tun. Denn von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet, ist in Rojava ein bedeutender gesellschaftlicher Wandel im Gang. Die Wirtschaft wird auf basisdemokratische und selbstverwaltete Strukturen umgestellt, die Gleichberechtigung der Frauen schreitet voran. Menschenrechte und Religionsfreiheit sind gewährleistet und die Todesstrafe wurde abgeschafft.

Die soziale Veränderung in Rojava wird vor allem durch die PYD (Partei der Demokratischen Union) beeinflusst, die sich auf dem demokratischen Konföderalismus ausrichtet. Daneben gibt es eine Miliz, die YPG/YPJ (Volks- und Frauenverteidigungseinheiten), die am entschlossensten und erfolgreichsten den terroristischen „Islamischen Staat“ (IS) bekämpft hat.

In Rojava leben rund fünf Millionen Menschen. Es gibt eine große Anzahl von Flüchtlingen, die wegen des Bürgerkriegs aus anderen syrischen Landesteilen in Rojava Aufnahme gefunden haben. Das ist eine der vielen gesellschaftlichen Fragen, die noch gelöst werden müssen. Und dafür braucht es Frieden, um die zukunftsweisende Selbstverwaltung in Rojava weiter auszubauen.

Aber Frieden bekommen die Menschen in Rojava durch den Präsidenten Erdogan nicht. Die türkische Regierung will an ihrer Grenze kein kurdisches Selbstverwaltungsgebiet. Sie fürchtet, dies könnte den Autonomiebestrebungen der Kurd*innen in der Türkei weiteren Auftrieb geben. Der türkische Staat hat seit Jahrzehnten den Widerstand in Kurdistan blutig unterdrückt. Erdogan braucht auch die nationalistische Mobilisierung gegen einen äußeren Feind. Religiöse und säkulare Türk*innen sollen treu zu „ihrer“ Regierung stehen, sobald es gegen die Kurd*innen geht. Und tatsächlich unterstützen viele türkische Oppositionsparteien – mit Ausnahme der pro-kurdischen HDP (Demokratische Partei der Völker) – den Militäreinsatz gegen Afrin.

Die deutsche Bundesregierung unterstützt das Regime Erdogan, weil sie mit der Türkei einen schmutzigen „Flüchtlingsdeal“ abgeschlossen hat. Dieser soll Menschen von Europa fernhalten, welche dem Elend und den Kriegen entkommen wollen, die der Kapitalismus über ihre Länder brachte.

Im Kampf gegen den IS haben die syrischen Kurd*innen sowohl von Russland als auch von den USA militärische Unterstützung erhalten. Jetzt, nachdem der IS fast besiegt ist, werden sie von beiden Mächten im Stich gelassen, die den aktuellen Angriff der Türkei auf Afrin dulden. Dies zeigt einmal mehr, dass sich um Befreiung kämpfende Menschen nicht auf die Unterstützung von Staaten oder anderen hierarchischen Mächten verlassen dürfen. Diese mögen ihnen zwar zeitweise helfen – sofern es ihren Interessen nützt. Sobald dies nicht mehr der Fall ist, sind solche Mächte jederzeit bereit, ihre bisherigen Verbündeten fallen zu lassen.

Wirkliche Befreiung kann nur durch ein Bündnis von Unterdrückten aller Länder erreicht werden, die sich gegen jede Form der Herrschaft und Ausbeutung zur Wehr setzen und damit den Interessen der unterdrückenden Mächte widersprechen. Nur eine solche Bewegung kann eine neue solidarische und gerechte Welt schaffen.

Türkische Armee raus aus Kurdistan!

Stopp den türkischen Militäreinsatz gegen Afrin!

Aufhebung des Verbots der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und anderer kurdischer Organisationen in Deutschland!

Solidarität mit der Selbstverwaltung in Rojava!

26. Januar 2018

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Abwehr des smarten Angriffs auf unsere Sozialität, Kreativität, Autonomie – auf unser Leben

Dienstag, 20.02.2018 · 19.30 Uhr · Jugendkulturzentrum FORUM · Neckarpromenade 46 · Mannheim

Vortrag und Diskussion

Disrupt! Abwehr des smarten Angriffs auf unsere Sozialität, Kreativität, Autonomie – auf unser Leben · Vortrag und Diskussion · 20.02.2018 · 19.30 Uhr · Jugendkulturzentrum FORUM · Neckarpromenade 46 · Mannheim

DISRUPT! beschreibt die Versuche, das menschliche Dasein den Anforderungen einer reduktionistischen künstlichen Intelligenz zu unterwerfen. Der Anpassungsdruck des Menschen an die Maschine wirkt bereits jetzt – weit vor einer vollständigen Vernetzung aller mit allem. Das redaktionskollektiv çapulcu dechiffriert diese – oft unhinterfragte – Entwicklung als Angriff auf unsere Autonomie und analysiert seine entsolidarisierende Wirkung. Denn Technologie ist nie neutral, sondern immanent politisch.

Mit Macht vorangetriebene technologische Schübe sind schwer und selten umkehrbar, sobald sie gesellschaftlich erst einmal durchgesetzt sind und der darüber geprägte ›Zeitgeist‹ selbstverstärkend für die notwendige Stabilisierung gesorgt hat. Warten wir, bis sämtliche Erscheinungsformen und Konsequenzen dieses Angriffs auf unsere Sozialität (all-)gegenwärtig geworden sind, haben wir verloren. Es bliebe uns dann nur noch eine Analyse der vermeintlichen ›Entwicklung‹ in Retrospektive.

Ein Gegenangriff auf die Praxis und die Ideologie der totalen Erfassung erscheint deshalb zwingend notwendig. Die Autor*innen plädieren für die Wiederbelebung einer praktischen Technologiekritik zwischen Verweigerung und widerständiger Aneignung spezifischer Techniken.

Das çapulcu redaktionskollektiv ist eine Gruppe von technologiekritischen Aktivist*innen und Hacktivist*innen.
Mehr Informationen auf capulcu.blackblogs.org

Literatur:
çapulcu redaktionskollektiv
DISRUPT!
Widerstand gegen den technologischen Angriff
ISBN 978-3-89771-240-9,
Unrast Verlag 2017, 160 Seiten, € 12,80

Veranstaltet von:

Anarchistische Gruppe Mannheim

forum Mannheim
info@forum-mannheim.de
http://forum.sjr-mannheim.de

Eine Veranstaltungsreihe des Anarchistischen Netzwerks Südwest*

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Terminkalender:

20.04.2018
Hilfe für Rojava
Vortrag und Diskussion mit dem Arzt Dr. Michael Wilk
19.00 Uhr · Jugendkulturzentrum FORUM · Neckarpromenade 46 · Mannheim



21.04.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Umsonstflohmarkt
19.30 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



25.04.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Planungstreffen
19.30 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



08.05.2018
#Anarchie! Was sonst?
Eine Einführung mit Rudolf Mühland
19.00 Uhr · Jugendkulturzentrum FORUM · Neckarpromenade 46 · Mannheim



09.05.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Planungstreffen
19.30 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



19.05.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Umsonstflohmarkt
12.00 bis 16.00 Uhr · WildWest e.V. · Alphornstraße 38 · Mannheim



23.05.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Planungstreffen
19.30 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



23.06.2018
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Umsonstflohmarkt
12.00 bis 16.00 Uhr · WildWest e.V. · Alphornstraße 38 · Mannheim