Anarchistische Gruppe Mannheim

Soli-Party für das Projekt Selbstorganisiert in Mannheim

Freitag, 08.04.2016 · 20.30 Uhr · JuZ in Selbstverwaltung · Käthe-Kollwitz-Str. 2 – 4 · Mannheim

Veranstaltet von der Projektinitiative Selbstorganisiert in Mannheim (SOMA)

Live spielen The Schogettes und Chaoze One.

Auf 2 Floors legen für Euch auf: Kyrill.riot.bpm, Som De Trojan, DJ Skaot, John Regex & DJ Henne.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Projektinitiative Selbstorganisiert in Mannheim (SOMA)

Weitere Informationen:
www.soma.jetzt
info@soma.jetzt

Veranstaltungsort: JuZ Mannheim

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Der Anarchismus in Chile:
Diversität und Konflikte

Dienstag, 19.04.2016 · 20.00 Uhr · JuZ in Selbstverwaltung · Käthe-Kollwitz-Str. 2 – 4 · Mannheim

Obgleich der Anarchismus – und seine Vielfalt – heute als jugendliches und ein wenig exotisches Phänomen im Kontext der traditionellen und jahrzehntelang vom Marxismus dominierten Linken erscheinen mag, verfügt er über eine reichhaltige Geschichte in den sozialen Bewegungen in Chile. Sie geht auch die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück und reicht bis zur heutigen zeit. Im Vortrag möchten wir versuchen, diesen geschichtlichen Werdegang zusammenzutragen und seine Strömungen und Problematiken in der Gegenwart darzustellen.

Je nach Wunsch kann es einen stärkeren Fokus auf den Anarchismus und die (ökologischen) Landkämpfe und feministische Themen geben, einschließlich einer geschichtlichen Darstellung, einem Fokus auf indigene Frauen und aus dem ruralen Raum sowie auf aktuelle feministische Bewegungen.

Veranstaltungsort: JuZ Mannheim

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Anschlag in Suruc: 30 Aktivist*innen getötet

Am Morgen des 20.07.2015 detonierte im Kulturzentrum von Suruc eine Bombe, die mindestens 30 Menschen tötete und rund 100 verletzte.

Die Stadt Suruc liegt direkt an der türkisch-syrischen Grenze zu Kobanî. Hunderttausende von Flüchtlingen sind zu Beginn des Krieges in Kobanî hierher geflüchtet, mehrere Camps wurden eröffnet, viele Familien nahmen Flüchtlinge bei sich zuhause auf. Im Kulturzentrum der Stadt treffen sich seit Beginn des Krieges Aktivist_innen aus aller Welt, um praktische Solidarität mit den Flüchtlingen und mit Rojava zu leisten.

Heute Morgen führte die “Föderation der sozialistischen Jugendvereine” (Sosyalist Gencler Dernekleri Federasyonu) eine Pressekonferenz durch, um den Wiederaufbau der Stadt Kobanî zu planen. Ziel war es, danach gemeinsam nach Kobanî zu gehen und dort beim Wiederaufbau der Stadt mitzuhelfen. Inmitten der Konferenz kam es zu einer Explosion, wobei nach bisherigen Informationen von einem Selbstmordanschlag ausgegangen werden kann. Dahinterstecken können mehrere Instanzen, denen der Aktivismus und die Solidarität in Suruc ein Dorn im Auge ist: einerseits sicherlich der IS, andererseits wusste auch der türkische Geheimdienst vom Treffen, da das Treffen zuvor öffentlich kommuniziert worden war.

In den Taschen und Rucksäcken der Verstorbenen wurden etliche Bücher und Spielzeuge gefunden, welche die Aktivist_innen den Kindern in Kobanî bringen wollten. Auch drei Anarchist_innen waren inmitten der Konferenz, wobei eine Person durch die Explosion verstarb und zwei weitere schwer verletzt wurden. Als die Ambulanz sowie etliche Menschen aus der Umgebung herbei eilten, um die Verletzten zu bergen und ihnen zu helfen, attackierte das türkische Militär das Ambulanzpersonal sowie die Helfenden mit Tränengas. Etwas später gab es auch innerhalb Kobanîs eine Explosion durch die Detonierung einer Autobombe, wobei mehrere YPG-Kämpfer starben.

Solidarität mit Rojava und allen heute betroffenen, verletzten und getöteten Aktivist_innen, ihr Widerstand wird weitergetragen!

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Urbanität solidarisch gestalten

Die Mieten steigen ständig. Die Energiekosten erhöhen sich. Verstärkt wird in Immobilien investiert, um mehr Profit zu machen. Teure Prestigeprojekte werden hochgezogen. Ganze Stadtteile, wie der Jungbusch, werden "aufgewertet". Aufwertung heißt mehr Miete. Wer nicht zahlen kann, muss weg. Einkommensschwache Menschen werden schrittweise aus den Innenstädten verdrängt. Auch Zwangsräumungen sind nicht unüblich. Wie überall im Kapitalismus nimmt die soziale Ungerechtigkeit zu. Das Menschenrecht auf Wohnen verkommt zur marktgerechten Ware, bei der ausschließlich der Gewinn zählt.

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PROJEKT A

... taucht ein in die Welt der Anarchie. Ein Dokumentarfilm über Menschen, die erste Schritte in Richtung einer neuen Gesellschaft wagen. Sie träumen von einer Welt ohne Herrschaft und ohne Ausbeutung, organisiert nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe."

Das verspricht der Film bereits jetzt von sich, noch eine Weile bevor der Film überhaupt fertiggestellt ist.

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Blick nach Kobane – Reisebericht

Karakök Autonome, in der schweiz aktive AnarchistInnen, haben auf ihrer Website diesen aus mehreren Teilen bestehenden Reisebericht online gestellt. Der Bericht stammt aus Suruc, einem Nachbarort von Kobane, der größten Stadt in der nordsyrischen Gegend Rojave, Grenzstadt zur Türkei, angegriffen von IS-Milizen, verteidigt von kurdischen KämpferInnen.

Teil 2, 30.10.2014

Teil 1, 19.10.2014

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Solidaritätserklärung mit Gord Hill

Die Anwesenden der Veranstaltung "Anarchie und Kunst" am 19. Juni 2014 in Mannheim protestieren gegen die staatliche Repression gegenüber dem Künstler Gord Hill und seinen Freund*innen.

Wir sind solidarisch mit ihrem Engagement gegen den Bau von Pipelines auf indigenem Land in Kanada. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Ausdauer in ihrem Kampf.

Einstimmig angenommen von rund 50 Besucher*innen.

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Gord Hill bekam am 03. Juni 2014 Besuch von der Polizei. Sämtliche Bewohner*innen wurden verhaftet, das Haus wurde auf den Kopf gestellt, Computer etc. wurden beschlagnahmt:

Ein ausführlicher Bericht auf englisch findet sich bei der Vancouver Media Co-op.

Und hier eine Update dazu – ebenfalls englischsprachig.

Weitere Information zu Gord Hill und zum Bau von Pipelines in Kanada auf Gord Hills Website warriorpublications.wordpress.com

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Schriftenreihe

Anlässlich des nunmehr 10-jährigen Bestehens der Anarchistischen Gruppe Mannheim und mit rechtzeitigem Erscheinen zur Buchmesse 2013 haben wir uns entschieden, eine Reihe mit vorerst vier Ausgaben herauszugeben.

Hier das Vorwort:

Mit dieser Reihe möchten wir Texte vorstellen, die wir aus verschiedenen Gründen aus einer anarchistischen Perspektive für interessant halten. Diese Texte sind weder eine Stellungnahme unserer Gruppe zu einzelnen Themen, noch sagen wir, dass sie bedeutend wären, um ›den Anarchismus‹ zu verstehen. Nein, bei unserer kleinen Schriftenreihe möchten wir Texten eine weitere Verbreitung ermöglichen, die einzelne Mitglieder unserer Gruppe aus individuellen Vorlieben als lesenswert erachten. Wir möchten mit unserer Auswahl lediglich Diskussionen und Gedanken mit offenem Ergebnis anregen.

Ist der Anarchismus (noch) links?
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Anarchismus und Gewalt
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Pjotr Alexejewitsch Kropotkin
Download (PDF) | Am Bildschirm lesen

Wieso soll ich sexistisch sein? Ich bin Anarchist!
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Selbstdarstellung der Anarchistischen Gruppe Mannheim

Selbstdarstellung der Anarchistischen Gruppe Mannheim

Unseren Selbstdarstellungsflyer könnt ihr als PDF herunterladen:

Selbstdarstellung (1,6 MB)

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Folgt uns auf Twitter!

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Für alle, die es noch nicht wissen: Wir sind seit einiger Zeit bei Twitter und zwitschern fröhlich Nachrichten in die Welt. Die könnt Ihr mitlesen, indem Ihr entweder auf das Twitter-Logo oben oder "weiterlesen" unten klickt.

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Terminkalender:

29.03.2016
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Planungstreffen
20.00 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



08.04.2016
Soli-Party für SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
20.30 Uhr · JuZ Friedrich Dürr · Käthe-Kollwitz-Str. 2-4 · Mannheim



12.04.2016
SOMA (Selbstorganisiert in Mannheim)
Planungstreffen
20.00 Uhr · ASV · Beilstraße 12 (Hinterhaus) · Mannheim



19.04.2016
Vortrag: Der Anarchismus in Chile und die Landkämpfe
20.00 Uhr · JuZ Friedrich Dürr · Käthe-Kollwitz-Str. 2-4 · Mannheim